Pressestimmen zu den Konzerten

„ (…) Im folgenden Werk, dem 2. Klavierkonzert von Sergei Rachmaninoff (1873 bis 1943), hielt sich das Orchester zunächst etwas im Hintergrund, um dem hochkonzentrierten und einfühlsamen Spiel der Solistin Gabriele Gylyte genügend Platz einzuräumen. Gylyte, die den Grundstein ihrer Karriere in ihrer Heimat Litauen legte, lebt inzwischen in Frankfurt und spielte bereits mit vielen renommierten Orchestern. Ihre "dauerhaften Energiereserven" kamen bei Rachmaninows Klavierkonzert, dessen Üppigkeit und Kraft der Harmonik kaum noch zu überbieten sind, besonders bemerkenswert zum Ausdruck und wurden durch expressives Spiel mit viel Pedal vervollständigt. Das Orchester trat hierbei immer mehr mit abwechselnden Themeneinsätzen in einen gelungenen Dialog mit der Pianistin, die das Publikum anschließend nicht ohne Zugabe gehen ließ. ... (Gießener Anzeiger 17.6.2008)

„ (…) Die junge Pianistin spielte mit viel Dynamik – mal leise und vorsichtig, dann wieder lauter und forscher. Auch durch die Artikulation, mal staccato (kurz), mal legato (gebunden), erzeugte sie verschiedene Klangfarben, so dass die Zuhörer sich gut in die Stimmung der Musik hineinversetzen konnten. Der «Faschingsschwank aus Wien» von dem Komponist und Pianist der Romantik, Robert Schumann, folgte: Hier war sie eins mit ihrer Musik. Das Motiv, das sich durch das gesamte Stück zog, tauchte nach einzelnen Passagen wieder wie aus dem Nichts auf. Mit voller Lautstärke und stürmisch, sanft und ruhig – wiederum spielte Gabriele Gylyte mit einer ganzen Palette an Dynamik. Mehrere Crescendi und Decrescendi verdeutlichten dies zudem. Rhapsodien von Johannes Brahms, einem Komponist und Pianist der Romantik, sowie «Poems» des russischen Komponisten Alexander Skriabin folgten. Der letzten Sonate des Abends, von Sergej Prokofiew, verlieh sie weiterhin große Ausdruckskraft. Das Klavierkonzert aus der Reihe «Festival der leisen Töne» schloss die junge Pianistin aus Litauen mit leisen Klaviertönen von Frédéric Chopin. Ein wirklich gelungener, musikalischer Genuss mit viel Gefühl. (Frankfurter Neue Presse, 28.09.2008)

„ (…) Rachmaninov’s “Etude – Tableaux” continued R. Schumann’s technical romanticism, only the theme was conveyed by more open and lucid consonances of colour. Here power in chords and the speed of passages came fore, but the colours after dramatic tones became more lucid, and we found ourselves on the island of charm and harmony. It was a great delight to admire the composer’s and performer’s teamwork, expression … " (The Lithuanian World-Wide Daily, Chicago 30.03.2007)

„ (…) Prokofievs 5. Klaviersonate stellt hohe technische Ansprüche, die der Pianistin keinerlei Schwierigkeit zu bereiten schienen. Mit raumhafter Sicherheit wechselte sie Register und Anschlagstechnik. Bei höchster Transparenz kostete sie den Klang aus, ging liebevoll auf sarkastische Einfälle ein und arbeitete die von Figurationen und Bassklängen verdeckten Themen deutlich heraus. Unmittelbar wechselte sie zu kraftvollem Zugriff. Eine eindrucksvolle Steigerung waren die Klangballungen des Finales. (…) (OF-Post, 14.01.2008)

„Die litauische Künstlerin Gabriele Gylyte kommt als Studierende bei Lev Natochenny aus einer Talentschmiede von internationalem Ruf. Mit der d-Moll-Toccata von Bach begann sie agogisch frei und (…)  energisch zupackend (…), blieb dabei jedoch immer transparent (…). In Beethovens D-Dur-Sonate op. 10,3 zeigte die Pianistin, dass sie kraftvolles mit kantablem Spiel vortrefflich verbinden kann.“ (Offenbach Post online, 10.4.2006)

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„ (…) Mit der 1980 geborenen Litauerin Gabriele Gylyte präsentierte sich eine viel versprechende Pianistin. (…) Technisch virtuos präsentierte sie Klavierwerke mehrerer Epochen in reichen Klangfarben, den Stimmungsnuancen nachspürend, energiegeladen und kraftvoll, klar angelegt und ausdrucksstark voll dynamischer Gestaltungsfreude. (…) “(Main Echo, 8.5.2007)

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 „ (…) Mit drei Sonaten von Domenico Scarlatti hatte die junge Pianistin aus Litauen schnell die Herzen der Zuschauer erobert. (…) Besonders bei den fünf Sätzen des „Faschingsschwankes aus Wien“ op. 26 von Robert Schumann konnte man Gabriele Gylytes Technik und musikalische Einfühlung bewundern. (…) “ (Offenbach Post, 10.5.2007)

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„ (…) Gabriele Gylyte, die mit ihrem sehr sicheren Spiel und einem extrem schnellen Anschlag bei gleichzeitg großer Sensibilität auffiel ... " (Gießener Anzeiger, 8.11.2007)

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